Die Geschichte vom Wanderer und dem Bergführer
Ein Wanderer stand am Fuße eines hohen Berges. Er wollte unbedingt auf die andere Seite, denn dort wartete ein wunderschönes, grünes Tal auf ihn. Aber der Weg war steinig, neblig und er wusste nicht, wo er anfangen sollte. Er fühlte sich allein und ein bisschen mutlos.
Da traf er einen Begleiter, der am Wegrand saß.
„Soll ich dich hinauftragen?“, fragte der Begleiter.
„Nein“, sagte der Wanderer. „Das muss ich alleine schaffen. Aber ich weiß nicht, ob ich die Kraft habe.“
Der Begleiter lächelte. „Ich werde dich nicht tragen. Und ich werde dir auch nicht sagen, welchen Schritt du genau machen musst. Aber ich gehe ein Stück neben dir. Ich habe eine gute Taschenlampe dabei, falls es dunkel wird. Und wenn du denkst, du schaffst es nicht, erinnere ich dich daran, warum du eigentlich in das grüne Tal wolltest.“
Gemeinsam liefen sie los. Wenn der Wanderer vor einem großen Felsen stand und fluchte, fragte der Begleiter nur: „Was meinst du, welche Möglichkeiten hast du, um diesen Stein herumzukommen?“
Der Wanderer schaute genau hin, fand einen schmalen Pfad und rief stolz: „Da lang!“
Oben angekommen, verabschiedete sich der Begleiter. Der Wanderer war erschöpft, aber glücklich. Er hatte den Weg mit seinen eigenen Füßen geschafft – der Begleiter war nur das Licht und der Mutmacher an seiner Seite gewesen.
Coaching ist keine Zauberei und kein fertiges Rezept, es ist wie diese Wanderung:
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Du bist der Wanderer
Du bestimmst das Ziel und du gehst den Weg
Ich bin der Begleiter
Ich trage dich nicht, aber ich leuchte den Weg aus, stelle die richtigen Fragen
und bleibe an deiner Seite, bis du oben bist
Das Ziel
Am Ende hast du es aus eigener Kraft geschafft
und das ist das beste Gefühl der Welt
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